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Mein Einbauschrank mit SketchUp Plan

Mein Name ist Rob und ich zeige euch jede Woche auf meinem YouTube-Kanal neue Anleitungen rund um das Thema Heimwerken.
www.youtube.com/c/RobRenoviert

Die Idee kam durch meine Liebe zum Selbermachen und mit den Kenntnissen, die ich in meinem Maschinenbaustudium erworben habe. Mein Ziel dabei ist, allen Leuten bei Themen rund ums Haus Anleitungen an die Hand zu geben, um ihre Wünsche selbst umzusetzen.

Unterstützt werde ich dabei von verschiedenen Handwerksbetrieben, die erklären, wie man Arbeiten am Haus fachgerecht umsetzt. Zur Planung und Darstellung meiner Projekte nutze ich dabei SketchUp.

Das Problem mit dem Schrank

Anfang letzten Jahres bin ich umgezogen und stand vor dem Problem, den Eingangsbereich der neuen Wohnung einzurichten. Da dort eine Nische war, habe ich erstmal 2 Schuhregale reingestellt. Das hat mir allerdings nicht wirklich gefallen. Da solche Aussparungen in der Wand wie geschaffen sind für einen Einbauschrank, den man als Garderobe nutzen kann, habe ich angefangen zu stöbern, wo man sowas anfertigen lassen kann.

Mittlerweile gibt es zwar zahlreiche Portale im Internet, wo man einen solchen Schrank konfigurieren kann – wenn ich konfigurieren sage, meine ich bei vorgegebenen Modellen einige Parameter ändern zu können, kein eigenes Schrankdesign zu schaffen.

Als ich hier designtechnisch nicht fündig wurde, störte ich mich auch am Preis (mehrere Tausend Euro) und den verwendeten Materialien, meist aus dünnem Pressspan. Da ich vermutlich irgendwann wieder umziehen möchte, wollte ich einen Schrank, den ich auch mitnehmen und irgendwo außerhalb einer Nische aufstellen kann.

Also habe ich den Entschluss gefasst, den Einbauschrank selbst zu bauen.

Der Aufbau in SketchUp

Ich benutze bereits seit Jahren SketchUp und wusste deshalb, dass ich es auch für dieses Projekt gut einsetzen kann. Als erstes habe ich mich daran gemacht, die Maße der Nische auszumessen und den Raum in SketchUp darzustellen. Als nächstes habe ich angefangen, den Schrank grob zu zeichnen, wie er am Schluss aussehen sollte. Ich bin ein Freund klarer Linien und gerader Kanten, es war also von Anfang an klar für mich, dass es ein griffloses Design wird mit sogenanntem „Push-to-Open“-Mechanismus.

Praktisch ist dabei, dass man mit der Komponenten-Funktion ganz einfach jedes einzelne Bauteil erstellen und im Nachhinein anpassen kann, wenn man etwas ändern will. Am Schluss erhält man so eine genaue Übersicht über alle Bauteile des Möbelstücks und muss diese nur noch einkaufen.

Gesagt – getan, habe ich auf Grundlage der Zeichnung mit dem Bau angefangen. Das komplette Video zum Bau des Schranks und dem SketchUp Plan seht Ihr hier:

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Die Umsetzung in der Realität

Jetzt kann man wahnsinnig viel zeichnen und planen, wenn das Ergebnis nicht stimmt, hätte man sich das ja auch sparen können.

Bereits in der Planung habe ich beschlossen, dass der Schrank besser aus 2 Schränken bestehen sollte, was später allerdings nicht mehr sichtbar ist. Der Grund dafür lag für mich auf der Hand. Einen 2,60 m hohen Monsterschrank bekommt man beim nächsten Umzug nur schwer transportiert. Also wurde daraus ein Schuh- und ein Kleiderschrank, die so aufeinandergesetzt sind, dass später niemand ahnt, dass es sich dabei um 2 Schränke handeln könnte.

Da ich auch meinen Schlüssel und mein Handy ablegen möchte, gleich wenn ich die Wohnung betrete, habe ich ein mattschwarzes Fach entworfen, das nicht mit einer Tür verblendet wird, sodass dort allerlei Kleinigkeiten abgelegt werden können.

Im nächsten Bild seht Ihr nochmal die Planung und das Ergebnis im Vergleich.

Schrank - Planung und das Ergebnis im Vergleich

Verblüffend fand ich, wie die Planung so einfach in die Realität umgesetzt werden konnte. Ach ja, weil ich vorhin über den Preis gesprochen habe: das Stück habe ich aus Multiplex-Platten und hochwertigen Türbeschlägen etc. für wenige hundert Euro herstellen können.

Ich wünsche euch alles Gute und bis zum nächsten Projekt!

Viele Grüße,
Rob

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